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Poljica

Wenn Sie sich Ihren Urlaub in Omiš vorstellen, fallen Ihnen mit Sicherheit als erstes Meer, Strand und Wasserspaß ein. Die Stadt Omiš umfasst jedoch auch das Gebiet von Poljica – eine Gruppe von Dörfern, die sich am Fuße des großen Bergs Mosor erstrecken und eine äußerst reiche Geschichte haben.

Poljica ist also ein vom Meer entfernt liegendes ländliches Gebiet, in dem Sie sich von den überfüllten Straßen und Stränden im Küstenbereich erholen können. Heute ist Poljica eine Oase des Friedens, aber im Laufe der Geschichte wurden auf diesem Gebiet viele bedeutende Schlachten geführt.

Ab dem 13. Jahrhundert befand sich auf dem Gebiet der heutigen Poljica die Republik Poljica, die aufgrund ihrer fortschrittlichen administrativen und gesellschaftlichen Struktur bis heute einzigartig geblieben ist. Die Republik Poljica wurde nämlich vom Volk regiert, das jedes Jahr am Fest des hl. Georg seinen Anführer – den großen Fürst von Poljica –wählte.

Eine der grundlegenden Rechtsakte, auf deren Grundlage die Republik Poljica funktionierte, war das im 14. Jahrhundert geschaffene Statut von Poljica. Es handelt sich um ein Dokument von unschätzbarem Wert für die kroatische Geschichte. Es regelte die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der Republik Poljica bis ins Einzelne.

Wenn Sie sich Ihren Urlaub in Omiš vorstellen, fallen Ihnen mit Sicherheit als erstes Meer, Strand und Wasserspaß ein. Die Stadt Omiš umfasst jedoch auch das Gebiet von Poljica – eine Gruppe von Dörfern, die sich am Fuße des großen Bergs Mosor erstrecken und eine äußerst reiche Geschichte haben.

Poljica ist also ein vom Meer entfernt liegendes ländliches Gebiet, in dem Sie sich von den überfüllten Straßen und Stränden im Küstenbereich erholen können. Heute ist Poljica eine Oase des Friedens, aber im Laufe der Geschichte wurden auf diesem Gebiet viele bedeutende Schlachten geführt.

Ab dem 13. Jahrhundert befand sich auf dem Gebiet der heutigen Poljica die Republik Poljica, die aufgrund ihrer fortschrittlichen administrativen und gesellschaftlichen Struktur bis heute einzigartig geblieben ist. Die Republik Poljica wurde nämlich vom Volk regiert, das jedes Jahr am Fest des hl. Georg seinen Anführer – den großen Fürst von Poljica –wählte.

Eine der grundlegenden Rechtsakte, auf deren Grundlage die Republik Poljica funktionierte, war das im 14. Jahrhundert geschaffene Statut von Poljica. Es handelt sich um ein Dokument von unschätzbarem Wert für die kroatische Geschichte. Es regelte die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der Republik Poljica bis ins Einzelne.

Zudem ist das Statut ein Dokument, das anschaulich zeigt, wie fortgeschritten die alten Bewohner von Poljica waren, denn sie lebten in einer der wenigen und wahrhaft demokratisch organisierten Gesellschaften dieser Zeit. Die Republik Poljica war ein derart gut funktionierendes System, dass heute einige Gelehrte der Ansicht sind, dass den Schriftsteller Thomas More gerade sein Besuch dieser Gegend für sein größtes Werk „Utopia“ inspirierte.

Die Republik Poljica hörte im Jahr 1807 zu existieren, nachdem die napoleonische Armee in diesen Gebieten eingetroffen war. Als beständige Zeugen ihrer siebenhundertjährigen Geschichte bleiben heute auf nur 250 Quadratkilometern verteilt über hundert kleine Kirchen und Kapellen, viele traditionelle Steingebäude, das bekannte Statut von Poljica, gluvo kolo (lautloser Reigentanz) und ojkanje (Volksgesang), die in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menscheit aufgenommen wurden. Poljica Soparnik (Mangold-Strudel) ist ein traditionelles Gericht der Poljicer Bauer und heute ein wichtiger Bestandteil des kroatischen immateriellen Kulturerbes, aber auch des gastronomischen Angebots dieser Gegend.

 

Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Poljica sind:

  • Frühchristliche Kirche in Podgrađe (V. Jh.)
  • Die Kirche der Geburt der seligen Jungfrau Maria und der Friedhof in Tugare (XVIII. Jh.)
  •  13. römische Villa Rustica (V Jh.)
  •  Die Kirche des hl. Cyprian und das Historische Museum von Poljica – die Ausgrabungen der frühchristlichen Basilika zeugen heute vom dynamischen Leben in Poljica seit der Antike und im Historischen Museum von Poljica finden Sie eine wertvolle historische Sammlung, aus der Sie mehr über die Kultur und das Alltagsleben von Poljica erfahren können.
  • Die Pavića Brücke, Podgrađe - eine der ältesten Brücken über dem Fluss Cetina, die im Jahre 1900 gebaut wurde. Trotz des Zahns der Zeit und der Minen, die sie im Zweiten Weltkrieg beschädigten, wird die Steinbrücke noch heute benutzt. 2012 wurde die Brücke durch umfangreiche Restaurationsarbeiten zusätzlich befestigt und saniert, sodass sie heute auch mit dem Auto befahren werden kann.
  • Die Kirche des hl. Georg, Gradac, Gata - auf einem 353 Meter hohen Berg erbaut, ist die Kirche des hl. Georg ein Zeitzeuge, aber auch ein Fenster zum schönsten Blick auf den Canyon des Flusses Cetina und die Stadt Omiš.

 

Die Legende von Mila Gojsalić  

Obwohl Poljica heute eine wahre Oase des Friedens ist, wurden auf diesem Gebiet im Laufe der Geschichte zahlreiche Kämpfe geführt. Eine der bekanntesten Schlachten der Bevölkerung von Poljica fand im Jahr 1530 statt, als auf das Territorium der Republik Poljica die Osmanen unaufhaltbar vom Osten aus vordrangen. Zahlmäßig überlegen standen die türkischen Eroberer kurz vor dem Sieg über die Poljica-Kämpfer. Der Legende nach ging in jenem schicksalhaften Jahr 1530 eine junge Frau aus Poljica, namens Mila Gojsalić, zum Zelt des türkischen Eroberers Ahmed Pasha und opferte für die Freiheit ihres Volkes das wertvollste, was sie besaß – ihr Leben. Nachdem sie den Pasha verführt hatte, schlich sie sich in das Schießpulverlager der türkischen Armee und setzte es in Brand. Die Osmanen versuchten Mila zu fangen, aber wie jede echte Heldin, konnte sie nicht zulassen, in die Hände des Feindes zu fallen. Mit der türkischen Armee im Rücken rannte sie mutig zum Felsabhang, von dem aus man einen grandiosen Blick auf die Mündung von Cetina hat, und sprang in den Tod.

Durch die Tapferkeit von Mila Gojsalić angespornt, wagten die Einwohner von Poljica einen Gegenangriff und vertrieben somit die Osmanen für immer aus ihrer Republik. Zum Gedenken an ihre Heldentat befindet sich unweit vom Dorf Gata ein Aussichtspunkt mit der Statue dieser jungen Heldin, die zu Recht Jeanne d’Arc von Poljica genannt wird. Die imposante Statue ist das Werk des weltberühmten kroatischen Künstlers Ivan Meštrović und befindet sich genau an jenem Ort, wo der Legende nach Mila auf ihrer Flucht vor den türkischen Angreifern in den Tod sprang.